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Elektronische Stromzähler ersetzen mechanische

01.03.2018

In den kommenden Jahren werden in ganz Österreich die alten mechanischen Stromzähler durch neue, elektronische Zähler ersetzt.



 

Smart Metering („Intelligente Messdatenerfassung“) umfasst ein Gesamtsystem aus intelligentem Zähler (Smart Meter), Übertragungstechnologie, EDV-Systemen zur Datenerfassung und -verarbeitung.

Bisher wurden Strom- und Gaszähler üblicherweise regelmäßig vor Ort abgelesen – entweder durch den Netzbetreiber oder durch die KundInnen.

Neue elektronische Zähler übertragen diese Verbrauchsdaten verschlüsselt an den Netzbetreiber. Dadurch ergeben sich viele Vorteile. Smart Meter sind modern, bequem und sparsam und helfen Strom sparen.

 

Der Kunde/die Kundin entscheidet ob das digitale Messgerät als "Smartmeter" oder durch das "Opt-Out-Recht" ausschließlich als "Digitaler Standardzähler"verwendet wird.

 

Im Burgenland informiert NETZBURGENLAND seine KundInnen vor dem geplanten Tausch des Stromzählers.

 

Im 3. EU-Binnenmarktpaket ist rechtlich geregelt, dass bis 2020 mindestens 80 Prozent aller Kundenanlagen mit digitalen Standardzählern, sogenannten „Smart Meter“ auszustatten sind.

In Österreich wurde die Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) beschlossen, wonach bis Ende 2020 80 Prozent sowie bis Ende 2022 zumindest 95% der an das Netz jedes Netzbetreibers angeschlossenen Zählpunkte als intelligente Messgeräte auszustatten sind.

Gleichzeitig regelt § 83 Abs. 1 ElWOG 2010 idgF, dass der Netzbetreiber im Rahmen der durch die IME-VO bestimmten Vorgaben für die Installation intelligenter Messgeräte den Wunsch eines Endverbrauchers, kein intelligentes Messgerät zu erhalten, zu berücksichtigen hat (sog. „Opt-Out-Recht“).

 

Grundsätzlich speichern die Smart Meter den Stromverbrauch alle 15 Minuten. Diese Werte zusammengezählt ergeben einen Tageswert, welcher am nächsten Tag ausgelesen und dem jeweiligen Kunden zur Information im Webportal der Netz Burgenland zur Verfügung gestellt wird.

 


Aufgrund dieser Opt-Out-Regelung hat der Kunde das Recht, sich gegen die Funktionalitäten eines Smart Meters zu entscheiden. Den Einbau der modernen elektronischen Zähler selbst können die Kunden nicht ablehnen.




Entscheidet sich ein Konsument für dieses „Opt-Out“, werden die „smarten“ Funktionen des Gerätes, wie zB. die Aufzeichnung des 15 Minuten Lastprofils im Zähler, beim Einbau deaktiviert und der Zähler so zu einem „digitalen Standardzähler“. Dieser wird nur einmal jährlich für die Jahresabrechnung, den Kundenwechsel oder bei Lieferantenwechsel fernausgelesen. Die Opt-Out Einstellung wird direkt auf dem Display des digitalen Standardzählers ersichtlich sein.



https://www.e-control.at/konsumenten/energie-sparen/smart-metering

 

http://www.netzburgenland.at/kundenservice










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