Meldung vom 15. Januar 2026

Christbaum-Recycling krönt die große Baum-Challenge

Nach den festlichen Feiertagen stand in allen Pflegekompetenzzentren (PKZ) des Arbeiter- und Samariterbundes das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Während viele Weihnachtsbäume nach dem Dreikönigstag achtlos entsorgt werden, verwandelten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Team des PKZ Großpetersdorf ihren Baum in ein Buffet für gefiederte Gäste. Mit einem „zweiten Leben“ für den Christbaum ergänzen sie die aktuelle Baumpflanz-Challenge der vergangenen Monate in sämtlichen Gemeinden Österreichs um einen kreativen Aspekt der Kreislaufwirtschaft. Die Aktion setzt ein starkes Zeichen für 

Umweltbewusstsein und kreatives Recycling

Im Rahmen der großen „Baumpflanz-Challenge“ wurden in sämtlichen Gemeinden Österreichs neue Wurzeln geschlagen. Auch im Garten des PKZ Großpetersdorf wurde heuer ein Kirschbaum gepflanzt. Durch den Einsatz vieler Vereine und Menschen wurden unzählige Bäume gepflanzt, um das Klima zu schützen und die grünen Lungen unserer Heimat zu stärken. Viral wurden viele Bilder und Videos in den sozialen Medien hochgeladen als Beweis für die Baumpflanzung. Wer nominiert wurde, einen Baum zu pflanzen, aber die Frist nicht einhielt, musste als „Strafe“ eine Gegenleistung erbringen, meist in Form einer Jause für das nominierende Team, um den Teamgeist zu fördern und das Bewusstsein für Umweltschutz zu stärken. 

Vom Setzling zum Buffet: Ein Kreislauf schließt sich

In diese grüne Welle reiht sich nun das PKZ Großpetersdorf mit einer besonders charmanten Idee ein. Während die jungen Bäume für die Zukunft gepflanzt werden, gibt man dem Baum der Vergangenheit eine neue Aufgabe. „Ein zweites Leben für den Christbaum“ passt perfekt zur Philosophie der Baumpflanz-Challenge: Jeder Baum zählt – egal ob frisch gepflanzt oder als wertvoller Rohstoff für die Tierwelt.

Handarbeit für die Vogelwelt

In einer gemeinschaftlichen Aktion verwandelten die Bewohnerinnen und Bewohner den ausgedienten Christbaum in eine einladende Futterstation. Statt auf dem Kompost landete die Tanne im Garten, behängt mit selbstgemachten Vogelfutter-Anhängern. Diese wurden in sorgfältiger Handarbeit gefertigt und machen den Baum nun zu einem lebendigen Treffpunkt für die heimischen Vögel. Die Seniorinnen und Senioren waren motiviert, hier mitzumachen – während Vereine durch Neupflanzungen die Basis schaffen, sorgt das PKZ dafür, dass auch „ausgediente“ Bäume noch einen ökologischen Nutzen erfüllen.

Ein Zeichen für die Gemeinschaft

Die Aktion stärkt nicht nur den Naturschutz, sondern auch den Gemeinschaftssinn im Haus. Das PKZ Großpetersdorf beweist damit eindrucksvoll: Nachhaltigkeit ist ein Kreislauf - eine Initiative, die zeigt, wie wertvoll Holz in jeder Lebensphase eines Baumes ist. Es ist eine Idee mit großer Wirkung, die zeigt, wie einfach Kreislaufwirtschaft im Alltag umgesetzt werden kann, und die hoffentlich viele Nachahmer in der Region findet. Das rege Treiben und das fröhliche Gezwitscher im Garten bieten den Bewohnerinnen, Bewohnern und dem Pflegepersonal tägliche Freude und neue Impulse und Lebensfreude.

Ästhetischster Baum in Großpetersdorf 

Im Januar 2026 wurde innerhalb aller Pflegekompetenzzentren ein besonderer Anreiz geschaffen alle Häuser sollten sich an der Nachhaltigkeits-Challenge beteiligen. Der optisch harmonischste und stimmungsvollste Baum laut Öffentlichkeitsabteilung des Arbeiter- und Samariterbundes steht in Großpetersdorf - das bestätigt und unterstreicht das hohe Engagement des Teams und der Seniorinnen und Senioren in Großpetersdorf, die den Baum gemeinsam zu einem strahlenden Mittelpunkt im Garten gemacht hatten.
Nach der kalten Jahreszeit wird der Baum fachgerecht für das Recycling vorbereitet. Auch hier ist es ein „Hand in Hand“ arbeiten zwischen dem PKZ, der Marktgemeinde Großpetersdorf und dem Burgenländischen Müllverband – die Bäume werden gehäckselt und als Biomasse oder Kompost wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt. Diese Aktion zeigt, dass sich festliche Tradition und Umweltbewusstsein in den Pflegekompetenzzentren wunderbar ergänzen können.

Bilder und Text Sylvia Kremsner PKZ