Meldung vom 14. Juli 2026

Interessierte Burgenländerinnen und Burgenländer gesucht,

die mit ihrem Hund eine Ausbildung zum „Kadaver-Suchteam“ absolvieren...

...und im Seuchenfall Einsätze durchführen möchten. 

Die Abteilung 10 – Gesundheit, Referat Veterinärdirektion und Tierschutz des Amtes der Burgenländischen Landesregierung sucht interessierte Burgenländerinnen und Burgenländer.

Aufgaben:  
Die Aufgabe eines Kadaver-Such-Teams umfasst die Freie Suche des Hundes in verschiedensten Geländestrukturen. Der Hund zeigt durch „Bringsel“ den Fund eines Wildschweinkadavers an und führt die Hundeführerin / den Hundeführer in den unmittelbaren Bereich des Kadavers. Ein Kontakt mit diesem soll absolut vermieden werden. 

Voraussetzungen:
Folgende Voraussetzungen müssen für eine Teilnahme an der Kadaversuch-Team Ausbildung mitgebracht werden:
• Der Hundeführer soll eine gute Orientierung im Gelände sowie körperliche Fitness und Teamfähigkeit mitbringen, sowie zeitlich flexibel sein.
• Der Hund soll eine gute Mensch-Hund-Beziehung und eine hohe Motivation auf Futter und / oder Spiel, sowie ebenfalls körperlich fit und gesund sein. Er sollte schussunempfindlich sein und eine gute Prägung auf Umwelteinflüsse haben. Das Alter des Hundes sollte zu Beginn des Trainings zwischen 12 Monaten (Mindestalter) und 4 Jahren (Höchstalter) liegen. 

Bei Interesse das beiliegende Anmeldeformular ausgefüllt bis zum 31. Juli 2026 per Mail, [email protected], senden oder telefonisch unter +43 57 600 / 2681 melden. 

Die Kosten für die Ausbildung übernimmt das Land Burgenland. 
Der zeitliche Aufwand und die Anfahrtswege zu den Trainings- und Prüfungsgebieten werden als Eigenleistungsanteil betrachtet. 

Eine Entschädigungshöhe beim Einsatz ist durch das zuständige Ministerium derzeit noch nicht festgelegt. 

Die Ausbildung wird über 9 Monate in drei Modulen zu je 3 Monaten, mit einem wöchentlichen Training und Hausübungen, stattfinden. Die ersten beiden Module werden mit einer Überprüfung abgeschlossen, das dritte Modul wird mit einer Prüfung zur Einsatzfähigkeit abgeschlossen. Anschließend wird die Einsatztauglichkeit einmal jährlich, über 5 Jahre, überprüft.